"In deinem Licht sehen wir das Licht" (Psalm 36,10)
Brauchen wir Licht, um Licht zu sehen?
Vielleicht nicht für die lichtvollen Momente. Was aber ist, wenn es noch viel mehr Licht gibt? In uns, in unseren Mitmenschen, in der Natur. Wenn dieses Licht zwar irgendwie da ist, aber gut verborgen, sodass es erst entdeckt werden muss? Was, wenn selbst die lichtvollen Momente noch lichter werden könnten. Und wie ist es eigentlich mit dem, was wir als Licht empfinden? Ist wirklich alles, was hell strahlt und leuchtet, echtes Licht, oder manchmal vielleicht doch nur ein Irrlicht?
Menschen, die Gottes Liebe entdeckt haben, machen die Erfahrung, dass sich ihnen im Licht dieser Liebe alles in einem neuen Licht zeigt. Sie sehen keine andere Welt, aber sie sehen sie anders.
Was diese Sicht bestimmt, warum sie erhellend und heilsam für unser Leben sein kann, darum geht es in den hier versammelten Texten. Aber es geht nicht nur um Denken und Reflexion im Horizont des christlichen Glaubens, es geht auch um Spiritualität. Der Glaube muss vom Kopf ins Herz, dann aber auch wieder in den Kopf, denn auch spirituelle Erlebnisse müssen verantwortlich reflektiert und gedeutet werden. Sonst wird der Glaube schnell kopflos und lebensfeindlich.
Spiritualität und Theologie, beides zusammen, das ist mein Herzensanliegen.
Im Blog (der jede Woche einmal erscheint) sind aktuelle und kürzere Beiträge zu finden, in den inhaltlichen Rubriken oft ausführlichere Texte.
Viel Spaß beim Lesen, und natürlich freue ich mich auch auf Reaktionen.



