"In deinem Licht sehen wir das Licht" (Psalm 36,10)

Brauchen wir Licht, um Licht zu sehen?

Vielleicht nicht für die lichtvollen Momente. Was aber ist, wenn es noch viel mehr Licht gibt? In uns, in unseren Mitmenschen, in der Natur. Wenn dieses Licht zwar irgendwie da ist, aber gut verborgen, sodass es erst entdeckt werden muss? Was, wenn selbst die lichtvollen Momente noch lichter werden könnten. Und wie ist es eigentlich mit dem, was wir als Licht empfinden? Ist wirklich alles, was hell strahlt und leuchtet, echtes Licht, oder manchmal vielleicht doch nur ein Irrlicht?

Menschen, die Gottes Liebe entdeckt haben, machen die Erfahrung, dass sich ihnen im Licht dieser Liebe alles in einem neuen Licht zeigt. Sie sehen keine andere Welt, aber sie sehen sie anders.

Was diese Sicht bestimmt, warum sie erhellend und heilsam für unser Leben sein kann, darum geht es in den hier versammelten Texten. Aber es geht nicht nur um Denken und Reflexion im Horizont des christlichen Glaubens, es geht auch um Spiritualität. Der Glaube muss vom Kopf ins Herz, dann aber auch wieder in den Kopf, denn auch spirituelle Erlebnisse müssen verantwortlich reflektiert und gedeutet werden. Sonst wird der Glaube schnell kopflos und lebensfeindlich.

Spiritualität und Theologie, beides zusammen, das ist mein Herzensanliegen.

Im Blog (der jede Woche einmal erscheint) sind aktuelle und kürzere Beiträge zu finden, in den inhaltlichen Rubriken oft ausführlichere Texte.

Viel Spaß beim Lesen, und natürlich freue ich mich auch auf Reaktionen.

Blog

Samstag, 10. Oktober 2026

Noch einmal: Etty Hillesum - Spurensuche in Amsterdam

Nachdem ich mich im Moment so stark mit Etty Hillesum befasse, war es ein glücklicher Zufall, dass mir ein Aufenthalt in Amsterdam die Chance bot, ganz real auf Spurensuche zu gehen.

weiterlesen
Kommentare

Kommentare

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein. * Eingabe erforderlich. Sie müssen die Vorschau vor dem Absenden ansehen.




Sonntag, 27. September 2026

Eins nach dem anderen ... - in der Ruhe liegt die Kraft

Nicht getrieben durch den Tag hetzen, sondern in Ruhe und Gelassenheit selbstbestimmt leben. Wie kann das gehen?

weiterlesen
Kommentare

Kommentare

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein. * Eingabe erforderlich. Sie müssen die Vorschau vor dem Absenden ansehen.




Mittwoch, 23. September 2026

Etty Hillesum - Teil 3: hin zu den Menchen ...

Etty Hillesums Weg der Selbst- und Gottfindung endet in der Hingabe an die Menschen im „Übergangslager“ Westerbork. Von dort wird sie dann schließlich selbst nach Auschwitz deportiert, zusammen mit ihrer Familie. Ihr letzter uns überlieferter Satz steht auf einer Postkarte, die sie aus dem Zug warf und die von einem Passanten gefunden wurde: „Ich öffne die Bibel an einer zufälligen Stelle und finde dies: Der Herr ist meine hohe Zuflucht. Ich sitze mitten in einem vollen Güterwagen auf meinem Rucksack.“

weiterlesen
Kommentare

Kommentare

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein. * Eingabe erforderlich. Sie müssen die Vorschau vor dem Absenden ansehen.




Montag, 14. September 2026

Etty Hillesum - Teil 2: ihre "mystische" Seite

Etty Hillesum hatte eine stark mystische Seite. Ihr Leben ist bestimmt von einer immer stärker werdenden Selbsterkenntnis und Selbstwerdung, einer immer größeren Offenheit für Gott und einer sich vertiefenden Zuwendung und Hingabe an die Menschen.

weiterlesen
Kommentare

Kommentare

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein. * Eingabe erforderlich. Sie müssen die Vorschau vor dem Absenden ansehen.




Montag, 7. September 2026

Etty Hillesum - Teil 1: die Anfänge

Etty Hillesums Tagebücher sind hoch aktuell, weil sie viele unserer ganz intimen und persönlichen Fragen aufgreifen. Die Frage, wie ich mich selbst finden und verwirklichen kann, die Frage nach Gott und einer authentischen Spiritualität, und nicht zuletzt: die Frage, wie wir in einer apokalyptisch anmutenden Welt nicht verzweifeln müssen, sondern Kraft zur Hoffnung und einem engagierten Handeln finden.

weiterlesen
Kommentare

Kommentare

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein. * Eingabe erforderlich. Sie müssen die Vorschau vor dem Absenden ansehen.